CAMARGUE-PFERD

  

Hintergrund:
Im rauen Marschengras und Salzwasser der Camargue ist das robuste Camargue-Pferd zu Hause. Es wird angenommen, dass sein Ursprung bis zu den prähistorischen Pferden zurückreicht, die vor langer Zeit in dieser Region gelebt haben. Das äußere Erscheinungsbild des
Camargue-Pferdes lässt darauf schließen, dass die Araber und Berber, die erst von den Römern und später von den Mauren in dieses Gebiet gebracht wurden, ebenso ihren Beitrag zu der Entstehung dieses äußerst zähen und mutigen Pferdes geleistet haben. Das Camargue Pferd ist sehr lebhaft und wird in seiner Heimat in der typischen Gardianreitweise bei der Arbeit mit den schwarzen Stieren der Camargue eingesetzt. Heute leben noch etwa 30 Herden in den salzigen Marschen, wo sie sowohl den heißen Sommern, als auch den kalten Wintern und eisigen Winden trotzen.

Körperbau:
Ein mittelgroßes, kräftiges Pferd mit Ramskopf, kurzem Hals und kurzem Rücken und leicht abgeschlagener Kruppe sowie kräftigen
Beinen, die kaum Behang vorweisen.
 
Farbe:
Nur Schimmel. Die Fohlen werden dunkel geboren, erst wenn die Pferde ausgewachsen sind, nimmt das Fell das charakteristische Grau an, das im Laufe der Jahre immer heller wird.

Eigenschaften:
Zäh, wendig, trittsicher, fast immun gegen Insektenstiche
 
Verwendung:
Wanderreiten, Klassische Dressur, Gardianreitweise, Trekking, Freizeit, Western
 
Größe:
135–145 cm
 
Ursprung:
Frankreich, Europa
 
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Fotos © Bob Langrish 2007
 

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