AMERICAN SADDLEBRED

 

Hintergrund
Die Geschichte des American Saddlebred reicht zurück bis zur Geburt der USA, als britische Einwanderer im 16. Jahrhundert irische Pferde und schottische Galloways nach Nordamerika brachten. Diese beiden Pferdetypen wurden zu einem bequemen Reitpferd gekreuzt, das Narragansett Pacer genannt wurde. Dieses wiederum wurde im 18. Jahrhundert mit Englischen Vollblütern gekreuzt, woraus ein Reitpferd mit der Größe und dem Körperbau des Vollblüters entstand. Dieses Pferd wurde „American Horse“ genannt, bevor man es in American Saddlebred umtaufte. Zusätzlich zum Englischen Vollblüter wurden außerdem noch Morgan Horses, Hackneys und Standardbreds eingekreuzt. Heute gilt das American Saddlebred als angenehmes Reitpferd.

Neben den drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp verfügt es über zwei künstlich erlernte Gangarten, den Slow Gait (ein langsamer, sehr weich zu sitzender Viertakt) und den Rack (siehe Slow Gait, nur viel schneller).

Körperbau:
Ein edles Pferd von kurzem Körperbau mit schmalem, trockenem Kopf, großen Augen, einem hoch angesetzten langen Hals sowie einer starken beweglichen Hinterhand und langen, trockenen Beinen.

Farben:
Füchse, Rappen, Braune, Schimmel, Schecken.

Eigenschaften:
Menschenbezogen, möchte es seinem Reiter immer recht machen.

Verwendung:
Gangpferdereiten, Freizeit, Western, Fahren

Größe:
155 –165 cm
   
Ursprung:
USA

 
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Foto © Bob Langrish 2007

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