Westernreiten: eine Arbeitsreitweise. Ihr Ursprung liegt in Nordamerika, wo die Cowboys die großen Rinderherden hüten mussten. Inzwischen hat sich das Westernreiten zu einer Sportreitweise weiterentwickelt, die weltweit viele Anhänger gefunden hat. Typisch für das Westernreiten ist der schwere Sattel mit dem Horn und die Westernkandare. Die bekanntesten Westernpferderassen sind das Quarter Horse und der Appaloosa.
Wälzen: ein Teil der täglichen Körperpflege. Das Pferd liegt auf dem Rücken oder der Seite und scheuert sich am ganzen Körper. Nach dem Wälzen steht das Pferd auf und schüttelt sich den Staub aus dem Fell. Verschwitzte oder frisch gewaschene Pferde legen sich gern zum Wälzen hin. Doch Vorsicht: häufiges Wälzen kann auch ein Zeichen für eine Kolik sein!
Winterfell: das besonders dichte und wärmende Fell eines Pferdes im Winter. Es schützt perfekt vor der kalten Witterung. Besonders sogenannte Robustpferderassen, wie Isländer oder Norweger entwickeln eine ausgesprochen dichte Behaarung.
Wallach: männliches Pferd, das sich nicht mehr fortpflanzen kann. Die meisten Hengste werden kastriert, da sie so problemloser im täglichen Umgang sind.
Warmblut: Oberbegriff für die meisten Reit- und Sportpferde. Klassische Vertreter sind Hannoveraner oder Oldenburger.
Winterdecke: eine besonders warme Decke, die dem geschorenen oder kranken Pferd aufgelegt wird.
Warnschleife, rote: wird einem Pferd an den Schweif geflochten, wenn die Gefahr besteht, dass es ausschlägt. Gerade auf Turnieren, größeren Veranstaltungen oder Ausritten ist das Einflechten der roten Schleife empfehlenswert, um andere Reiter zu warnen.
Widerrist: Übergang zwischen Mähne und Rücken. Der Widerrist ist der höchste unveränderliche Punkt des Pferdes. Um die Größe eines Pferdes zu bestimmen, wird am Widerrist gemessen.