Pferdelexikon U

Unterstand: eine meist einfach gebaute Hütte, die die Pferde auf der Weide vor den stärksten Witterungseinflüssen schützt. Ideal ist ein Unterstand, wenn er dreiseitig geschlossen ist und die Öffnung entgegen der Hauptwindrichtung liegt. Pferde, die das ganze Jahr über draußen leben, benötigen stets einen Unterstand.


Umsitzen: erfolgt während des Leichttrabens. Bedingt durch die wechselseitigen Bewegungen des Pferdes im Trab unterscheidet man zwischen dem Traben auf der linken und auf der rechten Hand. So bleibt man beim Umsitzen von der linken auf die rechte Hand zwei Trabtritte sitzen und steht erst wieder auf, wenn das Pferd mit dem linken Vorderhuf vorgreift.


Untugend: eine Angewohnheit, die sich ein Pferd durch eine mangelhafte Stallhaltung angewöhnt hat. Typisch sind Koppen oder Weben. Aber auch Beißen und stundenlanges Ablecken von Gegenständen kann eine Untugend sein.


Unterhals: der untere Teil des Pferdehalses. Ein gut gerittenes Pferd hat oben, entlang des Mähnenkamms, eine ausgeprägte Bemuskelung. Ist aber der Unterhals stark ausgeprägt, ist dies ein Zeichen für ein ungenügendes Training.


 

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