Pferdelexikon A

Hier erfährst du alles über pferdige Begriffe mit A!


Aalstrich: Ein bräunlicher bis schwarzer Streifen der vom Mähnenkamm über den Rücken bis zum Schweif verläuft. Den Aalstrich findet man meistens bei primitiven Pferderassen, z.B. den Przewalski-Pferden. Den Aalstrich gibt es übrigens auch bei anderen Säugetieren, wie z.B. Katzen.


Abbrechen:Mehrere Reiter reiten auf der Mittellinie der Reitbahn nacheinander an und wenden dann zum Hufschlag ab. Derjenige, der an der Spitze reitet, bricht auch zuerst ab.


   
 
   

 


Abfohlen : Den Geburtsvorgang, wenn eine Stute ein Fohlen bekommt.

Abfußen: Ein Pferd, das eines seiner Beine anhebt, fußt ab. Im Gegensatz dazu nennt man es Auffußen, wenn das Pferd sein Bein wieder auf den Boden aufsetzt .

Abgeschlagene Kruppe: Der hintere Teil des Pferderückens ist nicht waagerecht, sondern fällt zum Schweif hin stark ab oder senkt sich ab.

Abhalftern: Einem Pferd das Halfter abnehmen.

Abkauen: Wenn das Pferd auf dem Gebiss der Zäumung kaut wird, wie beim Fressen, Speichel gebildet, der dann zu Schaum wird. Dadurch wird das Pferd im Genick weich. Abkauen wird durch korrektes Reiten hervorgerufen, aber auch durch den Einsatz von Gebissen mit Geschmacksstoffen oder Hilfszügeln.

Abreiten/Abfahren: leichte Reitübungen in allen Gangarten (bzw. bei Fahrübungen nur in Schritt und Trab) als letzte Vorbereitung auf eine Leistungsprüfung. Dadurch soll die Muskulatur aufgewärmt werden, der Kreislauf angekurbelt und etwaige Verspannungen durch den Transport gelöst werden.
Das Abreiten einer Strecke bedeutet, dass man eine Route für einen Geländeritt, wie z.B. eine Jagd, zuvor schon einmal reitet, um zu erkunden, ob sie geeignet ist.

Absatteln: Den Sattel vom Pferderücken abnehmen.

Absatzfohlen: auch Absetzer. Ein Fohlen, das von der Mutter getrennt wird, um ihm das Saugen abzugewöhnen (= absetzen).

Abschirren:Das Fahrgeschirr von Zug- bzw. Kutschpferden abnehmen

Abschlagen:   Eine rossige, aber noch nicht paarungsbereite Stute wehrt einen Hengst ab, indem sie nach ihm auskeilt.

Abschnauben: Wenn ein Pferd beim Reiten kräftig und mit einem prustenden Geräusch Luft ausstößt, ist das ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass das Pferd sich in der Bewegung entspannt hat.

Absetzen: Man gewöhnt einem Fohlen ab, bei der Mutter zu trinken, indem man die Beiden trennt. Dies geschieht etwa mit 6 - 18Monaten und so wird aus einem Saugfohlen ein Absatzfohlen.

Absitzen: nach dem Reiten vom Pferd steigen.

Absprung: Der Zeitpunkt und die Stelle, wo das Pferd vor einem Hindernis vom Boden abhebt.

Abstammung: Die Vorfahren eines Pferdes. Insbesondere die Eltern des Pferdes sind wichtig, da sie ihre Eigenschaften an den Sprössling vererben. Die Ahnentafel wird auch als Pedigree bezeichnet, der Stammbaum listet neben Vorfahren auch Nachkommen eines Pferdes auf.

Abstammungsnachweis: sozusagen der Personalausweis eines Pferdes, korrekt bezeichnet als Geburts- und Lebensschein. Diese Urkunde wird vom Zuchtverband der jeweiligen Rasse ausgestellt. Darin eingetragen werden Geburtsdatum, Lebensnummer, Geschlecht, Farbe, Abzeichen, Stammbaum, Züchter, Deckstelle und nach Wunsch der Besitzer.

Abteilung: Eine Gruppe von Reitschülern mit etwa gleichem Können, die gemeinsam unterrichtet werden.

Abtrensen : auch Abzäumen. Einem Pferd die Trense bzw. das Zaumzeug abnehmen.

Abwurf: Wenn das Pferd beim Springreiten eine Hürde reißt und ein Teil des Hindernisses herunterfällt. Für einen solchen Fehler gibt es Strafpunkte.

Abzeichen: Das sind weiße oder sich farblich vom restlichen Fell abhebende Flecken auf dem Pferdekörper. Die häufigsten Abzeichen am Kopf sind Flocke, Stern, Schnippe, Blesse (durchgezogen oder unterbrochen, schmal oder breit), Laterne, Milchmaul,...
Übliche Abzeichen an den Beinen sind weiße Krone, weiße Fessel oder weißer Stiefel.
Auch außergewöhnliche Augenfarben, wie z.B. das Glasauge, zählen dazu. Abzeichen werden in den Abstammungsnachweis eines Pferdes eingetragen.

Achal-Tekkiner: Ursprünglich eine Rasse turkmenischer Nomadenpferde, von denen man annimmt, dass sie Urahnen des Englischen Vollbluts sind. Sie messen zwischen 150 und 160cm, kommen in allen klaren Farben vor und oft fehlt ihnen der Stirnschopf. Da sie für Schnelligkeit und Ausdauer berühmt sind, eignen sie sich gut für Distanzritte.

Acht: Figur aus der höheren Dressur, wobei man vomMittelpunkt der Bahn aus eine Volte reitet, und zurück beim Ausgangspunkt in eine Volte auf der anderen Hand wechselt. Von oben betrachtet sähe die Figur aus wie eine 8.

a.d.:steht für ,aus der Stute' oder ,aus der Bedeckung der Stute'. Das heißt, die anschließend namentlich genannte Stute ist die Mutter des betreffenden Pferdes.

Aegidienberger: Eine der jüngsten Pferderassen (seit 1995 von der FN anerkannt). Um einen Tölter (=Pferd, das die Gangart Tölt beherrscht) zu bekommen, der kleiner als der Paso Peruano und eleganter als das Islandpferd ist, kreuzte man  beide Rassen. Das Ergebnis ist zwischen 140 und 150 groß und tritt in allen Farben auf. Der Name kommt von dem Ort Aegidienberg, wo die Rasse erstmals gezüchtet wurde.

Ahnentafel: Die Liste der Vorfahren eines Pferdes nennt man Ahnentafel oder auch Pedigree. sie wird meist bis zur vierten Generation geführt, also kann man ihr Eltern, Großeltern und Urgroßeltern eines Pferdes ablesen.

Aktion:Die Bewegungsweise eines Pferdes in einer bestimmten Gangart - vornehmlich im Trab. Idealerweise macht das Pferd große, schwungvolle Schritte, indem es mit der Vorderhand (= Vorderbein) weit ausholt und mit der Hinterhand so weit unter seinen Bauch tritt, dass es mindestens die Hufspur der Vorderhand erreicht. Einige Rassen sind berühmt für ihre sogenannte Knieaktion, wobei sie im Trab die Vorderhand sehr hoch anheben und am Gelenk abknicken.

Albino: Ein Pferd, dem jegliche Farbpigmente in Haut und Haar fehlen, ist ein Albino. Albinos sind völlig weiß mit gelblichen Hufen und haben meist rötliche Augen, da auch die Netzhaut ihrer Augen kaum Farbpigmente hat und somit die Blutgefäße etwas durchschimmern. Diese Pigmentstörung ist ein angeborener genetischer Defekt und betroffene Tiere sind besonders lichtempfindlich und anfällig für Krankheiten. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Schimmel ein Albino ist!

Altaipony: Diese Ponyrasse zeichnet sich durch Zähigkeit und Genügsamkeit aus und wird vorwiegend als Packpferd eingesetzt. Sein Ursprung liegt im Altaigebirge, das von Russland bis in den mongolischen Teil Chinas reicht. Die dortigen Temperaturen rüsteten das Pony für extreme Kälte und karge Futterrationen. Es misst 130 bis 140cm und kommt in allen Farben vor, allerdings nur selten als Rappe.

Alter:Das Alter eines Pferdes kann man meist der Geburtsbescheinigung entnehmen. Man muss aber dazusagen, dass bei der Altersangabe von Pferden der Geburtstag auf den Tag genau kaum Bedeutung hat. Vielmehr geht man für alle Fohlen, die bis Oktober eines Jahres geboren wurden, vom 1. Januar des Jahres als Geburtstag aus. Wird ein Fohlen im November oder Dezember geboren, gilt der 1. Januar des nächsten Jahres als sein Geburtstag.
Grob abschätzen kann man das Alter eines Pferdes auch am Entwicklungszustand seiner Zähne und natürlich auch an der äußeren Erscheinung.

Altér-Pferd: Diese edle Portugiesische Warmblutrasse ist sehr selten, da sie nur auf dem Nationalgestüt Altér Real do Chao gegründet wird. Das Altér-Pferd ist nah mit dem Lusitano verwandt.

Amateur: Ein Reiter, der den Pferdesport in seiner Freizeit, aber nicht hauptberuflich betreibt.

American Saddlebred Horse: Ein amerikanisches Reit- und Fahrpferd, dessen Vorfahren die Vollblüter englischer Siedler waren. Diese Pferde sind Fünfgänger, da sie neben Schritt, Trab und Galopp auch noch die Gangarten Rack (= zwischen Paß und Tölt) und Slow Gait (= langsamer Tölt mit extrem hoher Knieaktion als Paradeschritt) beherrschen. Saddlebreds haben ein Stockmaß von 155 bis 165cm und sind meist Füchse oder Braune mit Abzeichen.

Ammenstute: Stute, die ihr Fohlen verloren hat und dann mit ihrer Milch ein fremdes, oft verwaistes Fohlen säugt. Wer auf eine Ammenstute angewiesen ist, hat großes Glück wenn er eine findet, denn es bleibt ja kaum Zeit, um sie ausfindig zu machen: ein neugeborenes Fohlen hält schließlich ohne Muttermilch nicht sehr lange durch.

Anatomie: Körperbau; sowohl Exterieur - also äußere Erscheinung - als auchOrganeeines Pferdes undderen Funktion gehören zur Anatomie.

Andalusier:nobles Reitpferd mit anmutigen Gängen, das schon in vorchristlicher Zeit auf der Iberischen Halbinsel, im heutigen Spanien, gezüchtet wurde. Der Andausier wurde in vielen anderen Pferderassen zur Veredelung eingekreuzt. Sein Stockmaß liegt zwischen 155 und 162cm und am häufigsten sind Schimmel, aber auch Rappen und Braune treten auf.

Anglo-Araber: Diese für Sport und Rennen gezüchtete Rasse wurde aus Arabern und Englischen Vollblütern gekreuzt. Heute werden sie vor allem in Frankreich, England, Ungarn und Polen gezüchtet. Es sind schlanke Pferde von 155 - 165cm Stockmaß und kommen fast nur als Braune, Füchse und Schimmel vor.

Ankaufsuntersuchung: Eine Untersuchung, die der Tierarzt vor dem Kauf eines Pferdes durchführt, um etwaige versteckte Schäden oder frühere Verletzungen auszuschließen.

Anlehnung

: Verbindung zwischen der Reiterhand (oder Fahrerhand) die den Zügel führt und dem Pferdemaul. Die Anlehnung sollte zaghaft sein, damit man dem Pferd nicht im Maul wehtut.

 


Annehmen: Verkürzen der Zügel durch leichtes Eindrehen der Handgelenke zu dem Zweck, das Pferd zu bremsen. Keinesfalls darf man an den Zügeln ziehen oder gar anreißen, denn das tut dem Pferd weh und kann ihm Verletzungen zufügen!


Anpaarung: Die Auswahl einer Stute und eines Hengstes, aus deren Kreuzung man sich gute Zuchterfolge verspricht.

Anreiten: Das Pferd vom Sattel aus aus dem Stand in Bewegung zu setzen, indem man ihm die korrekten Hilfen gibt.
Manchmal auch der Beginn der Ausbildung eines jungen, ungerittenen Pferdes als Reitpferd. Dafür ist allerdings die Bezeichnung ,Einreiten' üblicher.

Anspannen: auch Einspannen, Anschirren; Wenn einem Zugpferd das Fahrgeschirr angelegt und es vor der Kutsche befestigt  wird, bezeichnet man dies als Anspannen.

Apfelschimmel: ein meist noch relativ junger Schimmel, dessen Fell sich allmählich aufhellt und währenddessen eine grau weiß-fleckige Ringmusterung aufweist. In seltenen Fällen bleibt die Fellfarbe auch im Alter erhalten.

APO: Ausbildungs- und Prüfungsordnung, von der FN (Nationale Reiterliche Vereinigung) erlassen. Dies ist ein Regelwerk über Leistungsabzeichen, Ausbildung von Lehrkräften im Pferdesport, Anerkennung von bestehenden Ausbildungsstätten, Ausbildung zum Pferdewirt,...

Appaloosa:Westernpferd aus den USA, das ursprünglich von den Nez-Percé Indiandern gezüchtet wurde. Sie haben einen kräftigen Körper von etwa 155cm Stockmaß und besonders charakteristisch ist ihre fleckige Fellzeichnung. Appaloosas haben ein helles Fell mit duklen Flecken, oder ein dunkles Fell mit hellen Flecken. Die Größe der Flecken ist unterschiedlich und jedes Pferd ist unterschiedlich gemustert.

Araber: Ursprünglich in Wüstenregionen beheimatete Pferderasse, die sehr viele andere Rassen beeinflusst und veredelt hat. Die Araber zeichnen ich nicht nur durch Anmut und Zähigkeit, sondern auch durch gute Gesundheit, Langlebigkeit und Fruchtbarkeit aus. Sie sind zwischen 148 und 155cm groß und haben seidiges Fell in allen klaren Farben. Besonders häufig treten Schimmel auf.

Araberknick: Die leichte Einsenkung des Nasenbeins, die für die Araberpferde charakteristisch ist. Eine solche Kopfform nennt man auch Hechtkopf.

Arbeitstempo:Ein gemäßigtes Reittempo, das in der Grundausbildung vorgelegt wird.

Ardenner: Französisches Kaltblut mit einem Stockmaß von knapp 160cm, muskulösen, kurzen Beinen und üppigem Behang. Sie bringen zwischen 800 und 1000kg auf die Waage und sind oft Braun- oder Rotschimmel.

Atlasschimmel: Ein Schimmel, der bereits weiß geboren wird, aber im Unterschied zum Albino dunkle Haut und dunkle Augen hat.

Aufgalopp:Kurze Vorstellung der Pferde vor dem Start eines Galopprennens, bei dem der Jockey bereits aufgesessen ist, das Pferd aber geführt wird. Wer nicht zum Aufgalopp erscheint, wird disqualifiziert.

Aufnehmen: Eine Stute, dienach dem Decken trächtig wird, hat aufgenommen.

Aufrichtung:Wenn ein Pferd während des Reitens den Hals aufrecht hält und versammelt am Zügel geht oder wenn es sich in der Dressur auf der Hinterhand aufrichtet (auch Levade genannt) .

Aufsitzen: Man setzt sich auf den Pferderücken. Traditionell steigt man von der linken Seite her auf, bei Turnieren ist dies sogar Pflicht. Eigentlich ist es aber für Pferd und Ausrüstung schonender, abwechselnd von beiden Seiten aufzusitzen.

Aufzäumen, Zäumen oder Auftrensen: Man legt dem Pferd das Zaumzeug an.

Aufzucht: Die Haltung von Pferden während sie vom Fohlen zum ausgewachsenen Pferd heranwachsen.

Augen: Pferde haben ein anderes Sehvermögen als Menschen, denn ihre Augen liegen seitlich am Kopf. Meistens sind Pferdeaugen dunkelbraun, aber es gibt Ausnahmen: zum Beispiel das blassblaue Glasauge, das weißumrandete Birkauge oder das rötliche Albinoauge.

Ausbilder: Trainer für eine der verschiedenen Reitweisen, Voltigieren oder Fahrsport.

Ausbinder oder Ausbindezügel: zwei Lederriemen - oft mit einem Gummiring versehen -  die man jeweils vom Sattelgurt durch die Trensenringe und wieder zurück zum Sattelgurt führt. Sie schränken die Bewegungsfreiheit des Kopfes ein. Bei Anfängern werden sie oft in der Bahn eingesetzt, damit sie das Pferd leichter konrollieren können. Man darf Ausbinder allerdings niemals im Gelände einsetzen, da ein ausgebundenes Pferd sich auf unebenem Grund oder bei Sprüngen nicht gut ausbalancieren kann.

Ausbrechen1. Das Verweigern eines Hindernisses im Springreiten, indem das Pferd davor zurückweicht oder seitlich daran vorbeiläuft. 2. Das Pferd entkommt aus dem Stall oder von der Koppel.

Auseinanderfallen: Das Pferd verliert während des Reitens an Schwung in seinen Bewegungen und tritt  mit der Hinterhand nicht mehr genügend unter. Dies geht zu Lasten der Vorhand und des Rückens. Ein Pferd fällt auseinander wenn es ermüdet ist oder - was meistens der Fall ist - wenn es von seinem Reiter nicht ausreichend angetrieben wird.

Ausschlagen oder Auskeilen: Abwehrverhalten eines Pferdes das Angst oder Schmerzen hat. Es ist höchste Vorsicht geboten, Pferde nicht zu erschrecken, denn ein solcher Tritt kann tödlich enden!

Auslauf: eingezäuntes Gehege mit Anschluss an die Box, wobei der Boden nicht mit Gras bewachsen ist. Die Pferde sollen dort nicht grasen wie auf der Weide, sondern Frischluft und Kontakt zu ihren Boxnachbarn genießen. Man sagt zum Auslauf auch Paddock.

Ausreiten: Das Reiten in freier Natur für eine oder mehrere Stunden, beim Wanderreiten auch über mehrere Tage. Voraussetzung hierfür ist, dass Pferd und Reiter gelände- und verkehrssicher sind. Bei einem Ausflug mit der Kutsche spricht man vom Ausfahren.

Ausrüstung: Spezialkleidung oder Hilfsmittel, die man zur Pferdepflege, zum Reiten oder für andere Arten des Pferdesports benötigt.

Ausschuhen:Dies passiert meist im Rahmen eines Unfalls, bei dem ein Pferd sich den Huf irgendwo einklemmt und dann stürzt. Aber auch Tierhalter, die ihr Pferd nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen und/oder ständig auf feuchtem Untergrund stehen lassen, riskieren, dass ihr Pferd davon betroffen wird. Hierbei löst sich die Hornkapsel des Hufs ab und  das Pferd hat leider kaum eine Chance auf Heilung.

Außenbox: eine Box, die von der Außenseite des Stalles her zugänglich ist. Meist hat sie eine geteilte Tür, damit die Pferde bei geöffneter Obertür genügend Licht, Frischuft und Unterhaltung (indem sie mitbekommen, was draußen so los ist) bekomen. Oft schließt sich an eine Außenbox noch ein Paddock bzw. Auslauf an.

Außengalopp oder auch Kontergalopp: das Pferd galloppiert nicht wie üblich auf der inneren Hand, sondern bewegt im Galoppsprung zuerst das äußere Vorderbein nach vorne (im Innengalopp bewegt es natürlich zuerst das Innere). Außengalopp ist in der Bahn nicht erwünscht, ist aber eine Disziplin in der Dressur.

Aussitzen: Im Trab geht man nicht ins Leichttraben über, sondern bleibt fest im Sattel sitzen. Das ist besonders für Anfänger eine sehr hoppelige Angelegenheit. Wer aber lernt, den Zweitakt-Schwung des Pferdes mit Hüfte, Knie und Knöchel abzufedern, der kann auch auf einem trabenden Pferd sitzen bleiben.

Australian Stockhorse: Diese Rasse stammt hauptsächlich vom Waler ab und wurde ursprünglich als Arbeitspferd der Stockmen, die australische Variante der amerikanischen Cowboys, gezüchtet. Mittlerweile werden sie auch teilweise im Sport eingesetzt. Am häufigsten sind Füchse oder Braune zwischen 150 und 160cm.


 

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