Pferde-Lexikon L

Lahmen : Lahmen ist, wenn ein Pferd nicht taktrein geht, das heißt, wenn es sozusagen humpelt. Ein geübter Pferdemensch sollte das sehen, ein Reiter sollte das fühlen können. Das Lahmen kann unterschiedlichste Gründe haben, vom Hufgeschwür bis hin zu Krankheiten wie Arthrose.

Laterne: Großes, weißes Abzeichen im Gesicht des Pferdes.

Leichter Sitz: auch Springsitz. Der Reiter reitet im Galopp und stellt sich dabei in die stark verkürzten Steigbügel. Erfinder des leichten Sitzes ist Federico Caprilli (1868–1907). Reiter im leichten Sitz siehst du häufig im Springsport und im Gelände.

Leistungsprüfungsordnung (LPO): Die LPO (herausgegeben von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)) ist das Regelwerk für den Deutschen Turniersport. Hier schauen Teilnehmer, Ausbilder, Richter und Veranstalter rein, wenn  Fragen rund ums Turnier aufterten. Dazu gibt es noch das Aufgabenheft Reiten, in dem du Aufgaben für Reiterwettbewerbe, Dressurprüfungen und vieles mehr findest. Ein Muss für jeden Turnierreiter!

Longe: Eine Longe ist ein etwa 8 Meter langer „Strick“, der für jeden Pferdebesitzer unentbehrlich ist. Damit kannst du dein Pferd longieren, also in einem Kreis, einem sogenannten Zirkel, um dich herumlaufen lassen, etwa zum Aufwärmen und Entspannen. Aber auch zum Führen ist eine Longe unter Umständen sehr praktisch, da man dem Pferd viel Luft geben kann. Aber Achtung: Verhedderungsgefahr!

Longenführer: Der, der das Pferd longiert, also in der Mitte des Kreises oder Zirkels steht.

 

 

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