Pferde-Lexikon C

Cavaletti : Holzstangen, die an beiden Enden auf Ständerkreuzen aufliegen, um ein sehr niedriges Hindernis zwischen 30 und 60cm Höhe zu bilden. Cavaletti - oft mehrere hintereinander - werden häufig in der Bodenarbeit eingesetzt, um das Pferd zu gymnastizieren.

Chambon: eine Art von Hilfszügel, der nicht nur an Sattelgurt und Trensenringen befestigt ist, sondern zusätzlich auch am Genickstück der Trense. Wenn das Pferd den Kopf zu hoch trägt, wird unangenehmer Druck auf Genick und Maul ausgeübt. Somit soll das Pferd zur vorwärts-abwärts Dehnung gebracht werden, was aber - wie bei allen Hilfszügeln - nicht immer die richtige Wirkung hat.

Cimarron:
Südamerikanisches Wildpferd. Übersetzt bedeutet das Wort etwa ,wildes Tier' oder ,entlaufenes Haustier'.

Cobtyp: so werden kleinere aber untersetzte, kräftige Pferde bezeichnet, die von der Statur etwa zwischen einem Pony und einem Kaltblut liegt. diese Pferde werden vornehmlich als Wirtschaftspferde eingesetzt.

Cowboy: Berittener Hirte in Nordamerika, Begründer des Westernreitstils.

Csikós:Berittener Hirte in Ungarn, bekannt für außergewöhnliche Reit- und Dressurkünste, z.B. die Ungarische Post.

Cutting: Prüfung im Westernreiten, bei der ein Pferd ein von seinem Reiter bezeichnetes Rind aus der Herde aussondern muss und ihm den Weg zurück zur Herde abschneiden soll. Bewertet wird dabei die selbstständige Arbeit des Pferdes und dessen Geschicklichkeit; jede Korrektur durch den Reiter wird als Fehler angesehen.

 

 

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