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Wo leben Sie und wo sind Sie aufgewachsen?
Ich wohne in Pfaffenhofen, das ist eine gemütliche Kleinstadt mitten in Bayern. Dort bin ich auch aufgewachsen. Zwischendurch habe ich mal in München gelebt, aber die Großstadt ist nichts für mich.
Welche Bücher mochten Sie als Kind?
Meine liebsten Bücher als Kind waren fast alle Geschichten von Tina Caspari sowie die „Britta“-Bände von Lisbeth Pahnke. Geliebt habe ich auch „Das Mitternachtspony“ von Mara Salgado.
Welche Bücher lesen Sie heute?
Heute lese ich alles, was mir in die Hände fällt – Thriller, Romane, Fantasy und auch oft Jugendbücher. Mein letztes Buch war „Sturmsommer“ von Bettina Belitz.
Welche Autoren mögen Sie am liebsten?
Meine momentane Lieblingsautorin ist Antje Babendererde, die wunderschöne Liebesromane für junge Leute schreibt. Alle spielen in Indianerreservaten, haben vielschichtige Helden und sind toll recherchiert.
Wann und warum haben Sie sich entschieden, Autorin zu werden? Haben Sie schon als Kind geschrieben?
Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Früher auf einer alten Schreibmaschine oder in Schulhefte. Aber lange waren das nur Ideen, Szenen oder einzelne Kapitel. Die erste Geschichte, die ich von vorne bis hinten zu Ende geschrieben habe, war „Mondscheins Schatten“.
Wo und wann schreiben Sie?
Wann immer ich Zeit finde! Im Sommer am liebsten draußen – wenn es dunkel ist, bei Kerzenlicht. Gerne auch unterwegs, auf Reisen. Meistens aber ganz gewöhnlich an meinem Schreibtisch.
Haben Sie ein Lieblingsbuch unter denen, die Sie geschrieben haben?
Eigentlich muss mein aktuelles Projekt immer mein Lieblingsbuch sein – sonst könnte ich es nicht mit derselben Begeisterung schreiben wie die anderen.
Haben Sie einen Lieblingsprotagonisten in Ihren Büchern?
Nein – alle meine Protagonisten sind mir im Laufe ihrer Geschichten ans Herz gewachsen.
Schreiben Sie über reale Personen?
Nein, auch wenn mich Menschen manchmal zu meinen Figuren inspirieren. Aber die entwickeln alle ziemlich schnell ein Eigenleben. Viel schwieriger finde ich es, die Figuren losgelöst von mir selbst zu erfinden – also mich nicht von meinen eigenen Gefühlen und Empfindungen beeinflussen zu lassen.
Woher bekommen Sie die Ideen für Ihre Bücher?
Die sind einfach da – ganz unverhofft. Das kann beim Spazierengehen passieren, beim Duschen, beim Reiten, beim Autofahren oder in einer langweiligen Besprechung. Die Idee zu meinem zweiten Pferdebuch hatte ich zum Beispiel, als ich mitten im Winter in einem Freibad schwimmen war. ;)
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Mein Pferd und mein Hund beanspruchen große Teile meiner Freizeit. Außerdem verreise ich gern – an Orte, wo man Wale oder Delphine hautnah erleben kann.
Wie alt waren Sie, als Sie mit dem Reiten angefangen haben und reiten Sie immer noch regelmäßig?
Ich reite, seit ich 8 Jahre alt bin – früher nur in der Reitschule, heute darf ich endlich reiten wann, sooft und wohin ich will!
Erzählen Sie uns doch von den Tieren (insbesondere Pferden), die Sie haben.
Jack ist ein Welsh Partbred (Deutsches Reitpony) und besitzt Endmaß, deshalb kann ich ihn auch als Erwachsene problemlos reiten. Er hat einen richtigen Dickkopf, gegen den ich mich erst mal durchsetzen musste, bevor wir Freunde wurden – heute kann ich mich völlig auf ihn verlassen und weiß genau, wovor er wirklich Angst hat und wann er mich bloß mal wieder ärgern will. Wir sind ausschließlich im Gelände unterwegs, seit einiger Zeit sogar mit dem sogenannten „Bitless“, einer gebisslosen Zäumung (bei uns auch „Fresszaumzeug“ genannt, weil es sich damit viel besser an Zweigen naschen lässt!).
Meine Hündin Gianna ist ein Kleiner Münsterländer und eine richtige Nervensäge, wenn etwas nicht nach ihrer Nase geht. Sie kann kilometerweit laufen, ohne müde zu werden – und Katzen hat sie zum Fressen gern.
Hatten Sie in der Schule ein Lieblingsfach?
Deutsch – weil es mir schon immer leicht gefallen ist und ich da meistens die besten Noten hatte.
Haben Sie ein Lieblingsessen?
Ja – Spaghetti Napoli mit jeder Menge Parmesankäse!
Hören Sie Musik und wenn ja, welche?
Ich höre ständig Musik, am liebsten die auf Rockantenne. Mein Lieblingssong ist „Under my skin“ von Maura Fogarty.
Haben Sie irgendwelche Lieblingssendungen im Fernsehen oder Lieblingsfilme?
Ich bin ein ganz großer Fan von „Dawsons Creek“, aber die Serie läuft ja schon lange nicht mehr im Fernsehen …
Welche sind Ihre liebsten Menschen auf der ganzen Welt?
Meine Familie natürlich, wozu auch mein Freund zählt.
Was ist Ihr liebster Platz auf der ganzen Welt?
Da fallen mir sogar zwei ein: der Telegraph Cove auf Vancouver Island in Kanada, weil man da riesengroße Orca-Wale hautnah sehen kann. Und eine kleine Berghütte auf Island, wo die Sonne im Sommer nie untergeht und man von zottigen Islandpferden umgeben ist.
Haben Sie ein spezielles Motto?
Das Leben ist kein Ponyhof, aber man kann unmöglich erscheinende Dinge schaffen – wenn man nur ganz, ganz fest an sich glaubt!!
Was möchten Sie Ihre Leser noch wissen lassen?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, euch gefallen meine Geschichten!